Logo Bundesnotarkammer Logo Notarnet Logo ELRV

Newsletter An-/Abmelden

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand zu unserer Software und rund um den Elektronischen Rechtsverkehr. Für den Newsletter an-/abmelden

Suche

 

11.09.15 | Newsletter


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

endlich kann die NotarNet GmbH eine berufsrechtlich einwandfreie Lösung für die sichere Mandantenkommunikation anbieten. Als erste Ausbaustufe des besonderen elektronischen Notarpostfachs (beN) wurde die sichere Mandantenkommunikation entwickelt und befindet sich derzeit am Beginn der Pilotierungsphase. Die Vertraulichkeit der Entwurfsübermittlung vom Notar an seine Mandanten und die Rückübermittlung von Nachrichten des Mandanten an den Notar ist durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewährleistet. Gleichzeitig können über das beN-Mandantenkommunikationssystem Dokumente von bis zu 50 MB Größe übermittelt werden, also insbesondere auch Plananlagen oder sonstige großvolumige Urkunden.
 
Bitte beachten Sie aber auch die Neuerungen auf der Suchseite „notar.de“, die derzeit bereits laufende Umstellung von DSL-Anschüssen der Telekom, die sich auf den Betrieb der Registerboxen und Notarnetzboxen auswirkt und unser Domain- und Homepage-Angebot an die zum 1.1.2018 neu zu bestellenden Nurnotare in Baden-Württemberg.
 
Wir wünschen eine interessante Lektüre und verbleiben mit freundlichen Grüßen


Walter Büttner                                                                Dr. Andreas Goetze


Inhalt

beN Mandantenkommunikation notar.de Umstellung der DSL-Anschlüsse für Notarnetzbox und Registerbox Domain und Homepage für Notare der Justizverwaltung Baden-Württemberg

beN Mandantenkommunikation

Mit der beN Mandantenkommunikation der NotarNet GmbH gibt es voraussichtlich noch in diesem Jahr endlich eine einfach zu bedienende Software für den vertraulichen Austausch von Dokumenten mit Mandanten und anderen Personenkreisen.

Die beN Mandantenkommunikation ist eine Software, die Dokumente und Nachrichten so sicher wie das EGVP Ende-zu-Ende verschlüsselt, also sicherstellt, dass nur der Empfänger die Nachricht und die Dokumente lesen kann. Dabei ist sie für den Notar so einfach zu bedienen wie ein E-Mail-Programm:


 
Die Benutzung durch den Mandanten erfolgt gänzlich ohne Installation lokaler Software und ist wahlweise mit einer auf Smartphones und Tablets erhältlichen mobilen App oder auf dem Arbeitsplatz-Rechner über einen handelsüblichen Browser bedienbar.

Die Übertragungskapazität der beN Mandantenkommunikation beträgt bis zu 50 MB pro Dateianhang einer Nachricht und ist somit auch für die beispielsweise nach § 17 Abs. 2a BeurkG Zurverfügungstellung von beabsichtigten Texten umfangreicherer Unterlagen wie beispielsweise eines Bauträgervertrags mit Plänen geeignet.

Für die Erprobungsphase sucht die NotarNet GmbH ab sofort noch Notare, die sich bereit erklären, die beN Mandantenkommunikation im Echtbetrieb kostenfrei zu testen. Interessenten werden gebeten, sich unter snb@notarnet.de zu melden. Wir berücksichtigen die ersten 50 Rückmeldungen für eine Teilnahme an der Pilotierung.

Die monatlichen Kosten für beN Mandantenkommunikation betragen 19,00 € zuzüglich USt. pro Notar, einer Speicherausstattung von 2 GB und einer unbegrenzten Anzahl Mandanten. Eine Speichererweiterung kostet 1,00 € zuzüglich USt. pro GB.
Weitere Informationen wie die offizielle Verfügbarkeit des Produkts wird die NotarNet GmbH nach Abschluss des Pilotverfahrens bereitstellen.

notar.de

Die Portalseite notar.de vereint die neue deutsche Notarauskunft und weitere Informationen für Bürger und Notare.

1. Notarsuche
Die Startseite von notar.de bietet die Notarsuche. Sie bietet Bürgern und Unternehmen die Möglichkeit, einen Notar in ihrer Nähe zu finden. Derzeit wird an einer Erweiterung der Notarsuche gearbeitet, damit künftig auch Notare innerhalb eines bestimmten Umkreises vom Suchort angezeigt werden können (Umkreissuche).
Mittelfristig soll diese Notarsuche die bisherige Notarauskunft auf der Seite deutsche-notarauskunft.de ablösen.



2. Urkundensuche
Unter der Rubrik „Urkundensuche“ können Bürger und Unternehmen Urkunden eines aus einem Amt ausgeschiedenen Notars suchen und die aktuelle Verwahrstelle der Urkunde ausfindig machen. Dies entlastet die Notarkammern hinsichtlich solcher Auskünfte, die oft die Erteilung weiterer Abschriften oder Ausfertigungen sowie Klauselumschreibungen und dergleichen zum Gegenstand haben.

3. Gerichtssuche
Die Gerichtssuche wurde für die Zentralen Register der Bundesnotarkammer entwickelt. In der Gerichtssuche sind Justiz-Zuständigkeiten für Nachlassgericht, Handelsregister und Betreuungsgericht nach Angabe einer Suchadresse erhältlich. Gerichtsdaten werden einschließlich elektronischer Kommunikationsadressen beauskunftet.

4. Grundbuchamtssuche
Mit der von der Bundesnotarkammer betriebenen „Grundbuchamtssuche" kann deutschlandweit für jede Gemarkung/Grundbuchbezirk recherchiert werden, welches Amtsgericht zuständig ist und insbesondere ob bzw. ab wann der Elektronische Rechtsverkehr in Grundbuchsachen eröffnet ist. Zur Sicherstellung der Aktualität übermittelt die Justiz regelmäßig die Zuständigkeitsdaten in Grundbuchsachen.



Die hier in der Grundbuchsuche enthaltene Information wird automatisch bei XNotar berücksichtigt. Damit wird sichergestellt, dass bei Verwendung dieser Software eine (unwirksame) elektronische Antragsstellung bei einem Grundbuchamt ohne eröffneten Elektronischen Rechtsverkehr in Grundbuchsachen unterbleibt.

5. Standesamtssuche
Zuletzt ist auf notar.de die Standesamtssuche untergebracht.
 


Sie beantwortet im Kern zwei Fragen:

Einerseits kann recherchiert werden, welche Standesämter bereits in das Zentrale Testamentsregister hinsichtlich der Testamentsverzeichnisse überführt sind. Diese Information ist sachdienlich, wenn der Notar beispielsweise bei der Vorbereitung erbfolgerelevanter Urkunden eine Registerabfrage im ZTR durchführt. Anhand der Angaben bei der Standesamtsauskunft auf notar.de kann im Vorfeld geprüft werden, ob lediglich Urkunden ab dem 1.1.2012 oder auch alle früheren amtlich verwahrten Urkunden eines Testators im Register enthalten sind – nämlich dann, wenn das Geburtsstandesamt oder sein Nachfolge-Standesamt bereits überführt wurden. Die Registerabfrage im ZTR weist unter „Hinweise“ unten aus, ob der Testamentsregisterauszug vollständig oder auf die Zeit nach Einführung des Registers beschränkt ist.

Die zweite Auskunft in der Rubrik „Standesamtssuche“ betrifft das Geburtsstandesamt und beantwortet die Frage, welches Standesamt ggf. als Nachfolger eines ehemaligen Standesamts für eine Person hinsichtlich der Erteilung einer die Geburtenregisternummer ausweisenden Geburtsurkunde zuständig ist. Nach einer Registrierung im ZTR ohne Geburtenregisternummer bietet die Weboberfläche allerdings automatisch ein Anschreiben an das Standesamt an zur auftragsgemäßen Einholung der Geburtsurkunde durch den Notar an. Letzteres kann allerdings entfallen, wenn Beteiligte die Geburtenregisternummer bereits im Vorfeld einer entsprechenden Beurkundung beibringen. Hierzu kann im Einzelfall die Abfrage unter www.notar.de genutzt werden.


6. Ausblick weitere Zuständigkeiten bei notar.de

Für das Portal notar.de bestehen Weiterentwicklungsideen für eine künftige Nutzung durch Notare. Es könnte zu einer nur intern erreichbaren Auskunfts-Plattform ausgebaut werden, in der beispielsweise auch Zuständigkeiten von Finanzämtern, Kommunen und anderer Verwaltungsbehörden geführt und zur Suche durch den Notar bereitgestellt würden (Zuständigkeitsdienst). Diese Informationen könnten auch automatisiert von Notarsoftwareherstellern „angezapft“ werden, um dem Notar stets aktuelle Ämter und Behörden für seine gesetzesmäßigen Mitteilungspflichten im Anschluss an Beurkundungen anzuzeigen. Für den elektronischen Vollzug könnte dieser Zuständigkeitsdienst in Zukunft weiter über die Pflichtangaben einer Übermittlung, die technisch zulässigen Formate und die sicheren Übertragungskanäle zu solchen Ämtern und Behörden zuverlässig informieren und so eine wertvolle Mehrwertkomponente der IT-Plattform der Bundesnotarkammer zum Nutzen des Notariats werden.  


Umstellung der DSL-Anschlüsse für Notarnetzbox und Registerbox

Die Telekom beginnt derzeit mit einer Umstellung aller DSL-Anschlüsse. Hierbei wird unter anderem die Telefonie nicht wie bisher per ISDN sondern mit dem VoIP-Protokoll übertragen. Bis 2018 sollen alle Anschlüsse auf die neue Technik umgestellt werden.

Die mit der Umstellung einhergehenden technischen Änderungen betreffen auch die Registerbox- und Notarnetzbox-Anbindung. Wir bitten Sie bis auf weiteres, nach Erhalt der Kündigungsmitteilung und vor dem Einleiten einer Bestellung Kontakt mit unserem Support aufzunehmen, damit wir die für Ihren Anschluss passenden Maßnahmen mit Ihnen abstimmen können. Unter Umständen ist nach einer nicht abgestimmten Umstellung ohne zeit- und kostenaufwendige Umbaumaßnahmen der Verbindungsaufbau zu den Registern bzw. dem Internet gestört. Beispielsweise ist der Betrieb an einer Telekom Speedbox nicht möglich, da eine bestimmte Funktion der Speedbox die Registerbox- und Notarnetzbox-Verbindung blockiert.

Unabhängig von dieser Telekom-Aktion bitten wir Notarnetz-Teilnehmer, vor Änderung einer Anschluss-Leitung den Support zu kontaktieren, beispielsweise bei einer geplanten Umstellung auf einen VDSL-Anschluss.

Verwenden Sie bitte folgende Kontaktadressen:
Registerbox-Support: support@bnotk.de
Notarnetz-Support: support@notarnet.de


Domain und Homepage für Notare der Justizverwaltung Baden-Württemberg

Für amtierende Notare der Justizverwaltung Baden-Württemberg bietet die NotarNet GmbH ab sofort die bis 31.12.2017 kostenfreie Registrierung und Verwaltung einer Domain in Verbindung mit der verbindlichen Bestellung des Homepagebaukastens an.

Gern beantworten wir hierzu Ihre Fragen. Sie erreichen uns per E-Mail über kundenservice@notarnet.de oder telefonisch über die Kundenservice-Nummer 0800 3550 200. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite unter www.notarnetzpro.de oder www.notarnet.de. Das Bestellformular finden Sie hier.


  • Seitenanfang
  • Seite drucken