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08.11.10 | Newsletter

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir bitten Sie, die Gültigkeit Ihres Verschlüsselungszertifikates im EGVP zu prüfen und dieses nötigenfalls zu ersetzen, da ab dem 10.11.2010 der Versand von EGVP-Nachrichten nur noch mit einem gültigen Zertifikat möglich sein wird.

Der Homepage-Baukasten kann nunmehr auch außerhalb des Notarnetzes genutzt werden.

Wir weisen ferner darauf hin, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik steigende Gefahren durch Schadsoftware festgestellt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Robert Mödl
(Geschäftsführer NotarNet GmbH)

Inhalt

Nachrichtenversand im EGVP nur noch mit gültigem Zertifikat Homepage-Baukasten nun auch außerhalb des Notarnetzes Steigende Gefahren durch Schadsoftware

Nachrichtenversand im EGVP nur noch mit gültigem Zertifikat

EGVP-Nachrichten werden für den Transport verschlüsselt. Zu diesem Zweck wird bei der Einrichtung eines EGVP-Postfachs ein Software-Zertifikat erzeugt. Bereits im Newsletter vom 22.03.2010 hatten wird darauf hingewiesen, dass derartige Zertifikate nur drei Jahre gültig sind und nach Ablauf der Gültigkeit erneuert werden sollten. Derzeit gibt es noch rund 5.000 EGVP-Postfächer mit abgelaufenem Zertifikat. Zum 10.11.2010 wird es eine neue Version 2.5.1 des EGVP geben, die den Nachrichtenversand und alle damit zusammenhängenden Funktionen ausschließlich mit einem gültigen Zertifikat ermöglicht. Bitte prüfen Sie daher die Gültigkeit Ihres Zertifikates im EGVP und erneuern es falls notwendig.

Die Angaben zu dem verwendeten Zertifikat und damit auch den Zeitpunkt, bis zu dem es gültig ist, sehen Sie im oberen Teil des Fensters für die Eingabe Ihrer PIN im EGVP. Eine Anleitung zur Erneuerung des Zertifikats finden Sie unter http://www.elrv.info/_downloads/faq/Aenderung_Zertifikat_Postfach.pdf.

Technisch ist es auch möglich, Zertifikate auf Signaturkarten für die Verschlüsselung im EGVP zu nutzen. Diese nicht sinnvolle Option wird ab der für das Frühjahr 2011 geplanten Umstellung auf einen anderen Registrierungsdienst (S.A.F.E.) mit den Signaturkarten der meisten Anbieter, darunter auch denjenigen der Bundesnotarkammer, nicht mehr nutzbar sein.

Der Betreiber des EGVP gibt unter http://www.egvp.de/meldungen/index.php weitere Hinweise. Unterstützung bei der Behebung von Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem EGVP leistet im Auftrag der Justizverwaltungen der EGVP-Support unter egvp@westernacher.com oder telefonisch unter 0 18 05 / 34 87 78 (Kosten: 0,14 Euro pro angefangene 60 Sekunden aus dem dt. Festnetz).

Homepage-Baukasten nun auch außerhalb des Notarnetzes

Seit Oktober 2010 richten wir für Teilnehmer des Notarnetzes ohne Zusatzkosten Homepages mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten auf der Grundlage des gemeinsam mit der Bundesnotarkammer entwickelten Baukastens ein (s. Newsletter vom 09.09.2010). Dieses Angebot wird nun auch außerhalb des Notarnetzes verfügbar. Ein Beispiel einer solchen Homepage finden Sie nach wie vor unter

www.test.notar.de.

Einrichtung und Betrieb einer Homepage außerhalb des Notarnetzes kosten 200 € zzgl. USt. pro Jahr. Entscheiden Sie sich innerhalb des ersten Jahres für die Teilnahme am Notarnetz, wird der Betrag gutgeschrieben. Einen Antrag auf Einrichtung einer Homepage außerhalb des Notarnetzes finden Sie unter http://www.elrv.info/de/notarnetz/Weitere_Leistungen_neu.php oder schreiben Sie uns an vertrieb@notarnet.de.

Steigende Gefahren durch Schadsoftware

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt in seinem jüngsten Quartalsbericht (abrufbar unter www.bsi.bund.de) vor steigenden Gefahren durch Schadsoftware: „Die stark ansteigende Zahl neuer Schadprogramme senkt die Effizienz herkömmlicher Abwehrmaßnahmen. […] Schon heute stoßen Antivirenprogramme wegen der exponentiell steigenden Zahl der Schädlinge an ihre Grenzen.“ Dies bestätigt, dass allein lokale Virenscanner nicht ausreichen, das Bürosystem zuverlässig gegen Schädigungen und Zugriffe von außen zu schützen. Bereits die notarielle Verschwiegenheitspflicht (§ 18 BNotO) sollte zu einem zuverlässigen Schutz der gespeicherten Daten veranlassen.

Das im Auftrag der Bundesnotarkammer betriebene Notarnetz beinhaltet einen wirksamen Schutz der Internetanbindung durch zentrale Sicherheitstechnik in professionellen Rechenzentren, die 24 Stunden pro Tag, sieben Tage pro Woche durch fachkundige Techniker gewartet werden. Neben mehrstufigen Virenschutzprogrammen und Firewalls, die sich im Abstand weniger Minuten aktualisieren, sind Internetseiten und Verbindungen gesperrt, über die bekanntermaßen Schadsoftware verbreitet wird. Den Anschluss Ihres Notariats an das Notarnetz können Sie unter http://www.elrv.info/de/notarnetz/Einfache_Anbindung.php beauftragen.

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